Tisch mit Farbe und Pinsel und Bild auf Staffelei Blick ins Atelier April 2021

Zeit. Zeit haben. Zeit nehmen. Zeit gewinnen. Zeit verlieren. Zeitlos. Zeitgeist. Zeit.

Was ist dieses Ding Zeit? Ist es zu fassen? Oder nur zu erfassen? Ist es objektiv? Oder ist Zeit nur subjektiv erfahrbar? Und wo ist die Zeit, wenn ich sie gesegnet habe? Und was ist mit der Zeit, die seit meinem letzten Atelierrundbrief  vergangen ist? Vor gut einem Jahr schrieb ich von veränderten Plänen. Und lud unter Achtung von Kontaktvorgaben ins Atelier ein. Einzeln und terminlich abgestimmt, auf einen Zeitpunkt hin. Mein damaliger Blick in die Zeit versprach mir für diesen April 2021 Normalität. Wie sich in der heutigen Zeit herausstellt, war es wohl ein ziemlich trüber Blick. Oder definiere ich Normalität falsch? Die Normalität von April 2020 zu April 2021 ist doch eigentlich die gleiche. Erschafft die Zeit die Norm?

Immerhin schaffe ich es, als Künstler in dieser Zeit normal zu arbeiten. Also simmelieren und malen. Und in dieser Zeit tröpfeln Gedanken ins Gehirn und wieder hinaus als Splitter und Fragmente auf die Leinwand und manchmal wird ein Bild daraus. Ist dieses „schaffen in der Zeit“ der Schaffensprozess?

Ist dieser Prozess des Malers „superjeile Zick“?

Wer meine Bilder „live“ sehen möchte ist in meinem Atelier herzlich willkommen. Termin per Mail (clasen@aisthesis-werkstatt.de) oder Telefon (0173 533 71 95) vereinbaren. Einige Werke, insbesondere Arbeiten in Acryl auf Papier, habe ich auch in Hürth.

 

Mit der Zeit kommt das Ende der Auszeit  Ich freue mich auf ein Wiedersehen – wann und wo auch immer!

aisthesis: 

betrachten und sehen, kosten und schmecken, hören und verstehen, schnuppern und riechen, fühlen und begreifen...

wahrnehmen und leben

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© aisthesis-werkstatt toni clasen (Hürth / Köln und Hille / Minden)